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Neuinfektionen hat es offiziell in China seit September letzten Jahres
gegeben. Rund 25 Prozent der Infizierten Personen sind verstorben. Zudem
gibt es offenbar ein neues Influenzavirus. Das H5N6-Virus, an dem
bislang 5 Personen im selben Zeitraum erkrankt sind und 2 Personen davon
verstarben. Eine Mutation soll bislang noch nicht vorliegen. Aber die
Natur lehrt uns, dass all dies nur eine Frage der Zeit ist, bis eine
Mensch zu Mensch Übertragung möglich ist und stattfinden wird.
Freitag, 5. Februar 2016
Donnerstag, 28. Januar 2016
Zikavirus Epidemie in Südamerika - Reisewarnung
Im November letzten Jahres wurde an dieser Stelle bereits vor der Ausbreitung viral hämorrhagischer Viruserkrankungen, wie dem Dengue Fieber oder auch durch das Zikavirus verursachte Erkrankungen gewarnt. Derzeit gibt die WHO eine Warnung für Südamerika heraus, welche der massiven Ausbreitung an Zikavirus Erkrankungsfällen geschuldet ist.
Das Auswärtige Amt der Bundesregierung warnt nun ebenfalls vor Reisen in Gebiete, in denen die epidemische Ausbreitung des Zikavirus voran schreitet.
Das Zikavirus steht unter Verdacht schwerste Missbildung am ungeborenen Leben im Mutterleib der Mutter anzurichten. Da die Infektion oftmals asymptomatisch oder unspezifische Symptome aufzeigt ist die Risikolage für Schwangere besonders hoch, sich unbemerkt das Virus durch einen Mückenstich einzufangen. Ein Eintrag des Virus nach Europa muss mit Blick auf die Globalisierung diskutiert werden, zumal die Überträgermücke sich inzwischen auch in Mitteleuropa ausbreitet.
Mittwoch, 27. Januar 2016
MERS Corona Virus - Management des akuten Lungenversagens bleibt schwierig...
Das MERS Corona Virus breitet sich weiter im mittleren Osten aus. Die Zahl der Fälle steigt weiter ohne das ein Umkehr des Trends erkennbar wird. Zum Jahreswechsel berichteten Mediziner, die zahlreiche MERS-CoV-Patienten behandelt hatten über ihre Erfahrungen in der Therapie dieser Erkrankung, die nach wie vor eine sehr hohe Sterblichkeit aufweist. Haupttodesursache ist Lungenversagen und Schock.
Erfasst wurden alle behandelten Fälle zwischen April und Mai 2014. Das untersuchte Patientenkollektiv umfasste insgesamt 14 Patienten, wovon 3 aus dem medizinischen Sektor stammten. Hauptsymptome der Erkrankung waren Fieber, Husten und Atemnot. Alle Patienten mussten beatmet werden und erhielten wegen des ARDS - also dem akuten Lungenversagen - 1 mg/kg Körpergewicht Prednisolon. Es zeigte sich besonders am dritten Tag nach Beginn der Erkrankung eine massive Verschlechterung der im Blut gemessenen Sauerstoffpartialdrücke paO² bei den in der Studie einbezogenen Patienten. Bei knapp 79 Prozent der Betroffenen wurde wegen Atemversagens eine neuromuskuläre Blockade erforderlich, 71 Prozent der Patienten bekamen einen Schock und 57 Prozent der Patienten erlitten ein Nierenversagen. was zur Dialysepflicht führte.
9 der 14 Patienten verstarben auf der Intensivstation - wobei auch Ribavarin zum Einsatz kam. 5 Patienten überlebten die Infektion und lebten auch noch 1 Jahr nach ihrer Entlassungen aus der Klinik.
Die Autoren der Studie folgern aus ihren Erfahrungen, das MERS-CoV-Erkrankungen mit dem Auftreten eines ARDS mit einer hohen Sterblichkeit verbunden ist. Risikoerhöhend für einen fatalen Ausgang wirken sich hierbei offenbar bereits vorbestehenden Komormiditäten aus. Die Bewertung von Ribarvarin und PEG-2a-alpha Interferon müsste weiter untersucht werden im Bezug auf ihre Anwendbarkeit bei MERS-Co-Virus Patienten.
Respir Care. 2015 Dec 23. pii: respcare.04325. [Epub ahead of print]Acute
Management and Long-Term Survival Among Subjects With Severe Middle
East Respiratory Syndrome Coronavirus Pneumonia and ARDS.
Dienstag, 29. Dezember 2015
Vietnam erhöht Warnstufe für Vogelgrippe
Vietnam hat letzte Woche die Gefahreneinschätzung für einen Ausbruch der Vogelgrippe überarbeitet und gibt offiziell eine Warnung heraus in der die Risikoeinschätzung angehoben wird. Ein Grund für die Erhöhung der Alarmstufe ist unter anderem das zuletzt vermehrte Auftreten von meschlichen Infektionsfällen in China, welche unter anderem durch das H7N9-Virus und das H9N2 Virus. Bislang starben an den Folgen einer H7N9-Infektion, einem ungewöhnlich gefährlichen Influenzavirus 185 von 486 infizierten Personen. Die Case Fatality Rate liegt damit bei 38.06 Prozent. Die CDC Kriterien für eine Falldefinition beim H7N9-Virus können Sie hier nachlesen
Montag, 16. November 2015
Tödliche Mückenpopulation erreicht Europa...
Eine tödliche Mückenplage hat Teile Südeuropas laut informierten Kreisen erreicht. Es handelt sich dabei um eine Art der asiatischen Tigermücke. Aedes albopictus wurde erstmalig dabei auf Kreta gesichtet.
Die tödliche Mückenpopulation von Aedes albipictus hat sich inzwischen offenbar auch von Festland Griechenlands in andere mediterrane Länder ausgebreitet. Weibliche Mücken fliegen normalerweise nicht weiter als 200 Meter von ihrer Brut weg um einen Wirt zu finden. Die beobachtete Mückenart ist in der Lage 22 verschieden Arboviren zu übertragen. Zudem wird auf das hohe Risiko einer Übertragung des Chikungunya und Dengue Fiebers, sowie des Zika Virus, welches bislang nur in Südamerika bekannt war, hingewiesen.
Die Bewohner entsprechender Risikogebiete werden darauf hingewiesen auf anormales Verhalten der regionalen Mückenpopulation zu achten. Hierzu zählt insbesondere eine vermehrte Tagaktivtität, die als für Mücken untypisch ist. Bewohner der Regionen werden angewiesen entsprechend auf persönlichen Mückenschutz einschliesslich Repellentien beim Aufenthalt im Freien zu achten. Weitere Informationen unter folgendem Link:
http://www.conops.gr/
Sonntag, 11. Oktober 2015
Schwerer Krim Kongo Fieber Outbreak in Indien...
Am 6. Oktober wurde bekannt, dass es in Indien offenbar einen schweren Ausbruch des Krim Kongo Fiebers (CCHF) - sozusagen der asiatischen Variante des Ebola Virus gegeben hat. Normalerweise liegt die Sterblichkeit dieses CCHF-Virus bei rund 10-40 Prozent.
Der neue Ausbruch der 50 Personen inzwischen betrifft soll hingegen eine CFR von rund 80 Prozent haben. Das Virus soll inzwischen sich in allen Staaten Indiens ausbreiten und ist normalerweise von Tier zu Mensch übertragbar.
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| CDC - Clinical Features des Krim Kongo Fiebers |
Das Krim Kongo Fieber Virus CCHF ist bis heute nur wenig verstanden und nur wenig ist über das Bedrohungspotential bekannt. Das tödliche Virus kann leicht mit dem häufig vorkommenden Dengue Fieber verwechselt werden. Es wird befürchtet, dass das sich über Zecken ausbreitende Virus durch Fleischkonsum und Schlachtbetriebe weiter im Lande verbreitet wird.
Insbesondere in Schlachtbetrieben arbeitende Personen, wie auch Arbeitskräfte die mit Tierkadavern umgehen haben ein besonders hohes Infektionsrisiko. Indien hat nur wenige BSL-3 Labor und nur ein BSL-4 Labor für die Diagnostik hochgefährlicher Krankheitserreger.
China - H7N9 Alarmstufe erhöht...
Taiwan hat eine Reisewarnung für die Provinz Zhejiang in China ausgegeben und die Alarmstufe auf Level 2 erhöht. Dies bedeutet das Reisende in die Provinz Vorsichtsmassnahmen ergreifen sollen. Die Erhöhung der Alarmstufe kommt, nach dem sich eine 62 jährige Patientin mit dem H7N9 Virus am 2. Oktober angesteckt hat. Bei Level 3 wird von Reisen in die betroffende Region offiziell abgeraten.
Eine ganze Reihe an Städten und Provinzen in China bleiben hingegen auf Level 1 Warnung.
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