Donnerstag, 28. Mai 2020

COVID-19 - der Sauerstoffverbrauch an der Universitätsklinik Düsseldorf geht leicht zurück...

20200527 Netzdiagramm Sauerstoffverbrauch UKD.png
Liebe Freunde des Friedens und der Freiheit,
liebe Freunde der Liebe und des Glücks,
liebe Mitleser,
in den letzten Tagen kam es per saldo zu einem Rückgang des Sauerstoffverbrauches an der Universitätsklinik in Düsseldorf. Der seit Anfang Mai erhöhte Sauerstoffbedarf an der Uniklinik Düsseldorf ist dabei wieder in den Bereich der Aprilwerte zurückgekehrt.
Ob dies mit einem Rückgang der COVID-19 Zahlen zu tun hat weiss ich nicht ist aber sicherlich zu diskutieren, da ich davon ausgehe, dass der normale Krankenhausbetrieb für diesen Rückgang des Sauerstoffbedarfs nicht dafür verantwortlich sein dürfte.
Der graduelle Mehrbedarf von Anfang Mai läßt sich gut in einem Netzdiagramm darstellen, wobei ich den April auf der linken Seite den Maidaten auf der rechten Seite heute mal für Euch im eingangs des Beitrages gezeigten Netzdiagramm gegenübergestellt habe. Inzwischen ist der Bedarf an Sauerstoff auf das Niveau von Anfang April zurückgefallen.

Datenlage zum Sauerstoffverbrauch an der UKD weist auf ein stabiles Umfeld in der Krankenversorgung hin

Den Sauerstoffverbrauch an der Universitätsklinik in Düsseldorf, den ich zum Monitoring der COVID-19 Aktivität (in der Klinik in der Annahme, dass ein stark steigender Sauerstoffverbrauch Ausdruck mit einer stark steigende Zahl an Schwerkranken COVID-19 Patienten korrelliert) beobachte, zeigt in der Summe einen leicht erhöhten Sauerstoffverbrauch in der Krankenversorgung an der Universitätsklinik Düsseldorf an ohne dass dieser steil anstiegen würde. Seit Beginn meiner Datenerhebung hat sich der Sauerstoffverbrauch in Richtung der 0.3 Prozent Marke bewegt und ist inzwischen wieder gefallen und ossiziliert seit Anfang Mai um die 0.25 Prozentmarke.
Dies ist vermutlich - wie schon zuvor genannt - die Folge eines gestiegenen Sauerstoffbedarfs im Rahmen der Wiederaufnahme der regulären Krankenversorgung und weniger durch eine Zunahme an sauerstoffpflichtigen Erkrankungsfällen durch COVID-19 erklärt. In der Notaufnahme herrschte wie immer das übliche Geschäft, so dass die Lage or Ort äusserst entspannt ist und kein Massenanfall an Lungenerkrankten im Wartebereich vorlag. Am Abend kam es gegen 20 Uhr zu einer Liegendanfahrt eines offensichtlich jungen Infizierten Mannes. Der Rettungsdienst war komplett in Schutzausrüstung gehüllt und war offenbar von der Polizei eskortiert worden.
Ansonsten saßen die Schwestern und Pfleger in der Abendsonne an der Liegendanfahrt der UKD und rauchten sich eine. Von betriebsamer Hektik keine Spur. Somit zeigt sich weiterhin in der Summe eine vollkommen entspannte Versorgungssituation derzeit in Düsseldof, nachdem das Sondierungszelt an der Notaufnahme bereits vor lnapp 2 Wochen abgebaut worden war.
Seit dem 25.5.2020 erfolgen an der Universitätsklinik Düsseldorf zusätzlich Einlasskontrollen. Das Betreten der Klinik ist nur noch über die Haupteingänge möglich und die Besucher müssen alle am morgen ein Zettel mit ihren Stammdaten ausfüllen und ebenso der entsprechenden Datenverarbeitung zustimmen. Die UKD scheut keine Kosten und Mühen bei der Kontaktbeschränkung auf dem Klinikgelände. Dazu wurden Podeste und anderes Inventar extra angeschafft - und vermutlich auch zusätzliches Personal eingestellt, das gemäß Tarifgruppe 3 oder 4 des öffentlichen Dienstes dann sein Werk verrichten wird. Die Besuchsbeschränkungen auf Station werden damit drastisch verschärft, da Einlaß nur in der Zeit zwischen 14:00 und 15.30 Uhr für maximal eine Person gewährt werden wird.
Der Rückgang des stündlichen Sauerstoffbedarf ist ist freilich kein Grund zur Annahme, dass die schweren Erkrankungsfalle nicht jederzeit auftreten können. Dennoch liegen mit Blick auf den Sauerstoffverbrauch an der UKD keine Hinweise vor dass es seit Anfang April Patienten an der UKD mit einer CARDS Erkrankung gegeben hat, die nach den Leitlinien für Lungenversagen bei ARDS behandelt worden wären, da im Rahmen einer COVID-19 Pandemie in diesem Fall stündlich ein wesentlich höherer Sauerstoffverbrauch zu erwarten wäre.
Sollte der Sauerstoffverbrauch pro Stunde auf 1 Prozent und mehr ansteigen, dann würde ich dies nicht mehr auf den normalen Krankenhausbetrieb zurückführen, sondern als Ausdruck einer vermutlichen Zunahme an Schwerstlungenkranken werten.
Die Ablesung der Werte erfolgt immer dann, wenn ich vor Ort bin und wird von mir nur unterbrochen, wenn ich in der Zeit nicht zugegen bin. Für April und Mai können wir in der Summe inzwischen auf 29 verwertbare Ablesungen zurückgreifen, die in der Summe einen Anhalt für den real existierenden Sauerstoffverbrauch an der UKD geben.
Alle Ablesungen signalisierten bislang ein in der Summe stabiles Umfeld beim Sauerstoffverbrauch im Bereich der Zentralversorgung der Uniklinik Düsseldorf (UKD). Dabei kam es in den letzten vier Tagen in der Summe zu einem merklichen Rückgang des Sauerstoffverbrauches im Rahmen des Grundrauschens.
Hinweise für eine ARDS bezogene high flow Oxygentherapie eines CARDS-Syndrom kann mit Blick auf die aktuellen Verbrauchsdaten an Sauerstoff an der UKD derzeit als unwahrscheinlich angesehen werden. Dafür sind die Verbrauchsdaten seit Beginn der Aufzeichnungen zu gering um auf Schwerstkranke COVID-19 Patienten mit einem CARDS Syndrom an der UKD zu schliessen.
Die Werte seit dem Wochenende bewegen sich innerhalb der Schwankungsbreite der letzten Wochen trendlos seit Beginn der Ablesungen Anfang April 2020 und zeigen zur Zeit einen mittleren Verbrauch von weniger als 0.25% Sauerstoff an und liefern somit keinen Hinweis, dass an der UKD derzeit ein CARDS-COVID-19 Patient oder gar mehrere Schwersterkrankte Patienten mit einem ARDS durch eine Highflow Sauerstofftherapie versorgt werden.
Weiterhin herrscht offensichtlich und sichtbar an der UKD an eine entspannte Lage bei jedoch verstärkten Kontrollaktivitäten. Es herrscht Ruhe und dafür in der letzten Woche jede Menge Sonnenschein bei weiter frühsommerlichen Temperaturen. Kein Krankentransport mit einem COVID-19 Patienten war zu erkennen Die Hinweisschilder auf dem Uniklinikgelände sind weiterhin - wie schon in den Wochen zuvor - mit blauen Tüten verhangen.

Sauerstoffbilanz für den Sauerstoffverbrauch an der UKD - Stand 27.5.2020 - 20:00 Uhr MESZ

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Mittlerer Sauerstoffverbrauch pro Stunde an der Uniklinik Düsseldorf seit 1. April - Rohdaten abgelesen von @indextrader24
Der Sauerstoffverbrauch an der UKD weist weiterhin auf eine entspannte Versorgungssituation in Düsseldorf bei der COVID-19 Pandemie hin. Der Sauerstoffverbrauch schwankt seit Mai nach dem schrittweisen Ende des Lockdowns und seit Beginn der Aufzeichnungen um die 0.25 Prozent pro Stunde (Stand 27.5.20 20:00 Uhr MESZ). Ob dies im Zusammenhang mit COVID-19 zu sehen ist erscheint mehr als fraglich, da der Sauerstoffverbrauch auch durch Wiederaufnahme des regulären Krankenhausbetriebes (Operationen etc.) bedingt sein kann, so dass nicht automatisch dies als ein Hinweis auf einen vermehrten Anfall an COVID-19 Patienten gesehen werden kann, da es in Düsseldorf nach wie vor keinen Massenanfall von Schwerstkranken Patienten gegenwärtig gibt. Dieser Eindruck verfestigt sich mit Blick auf die Entwicklung des Sauerstoffverbrauchs in den letzten Wochen, nach dem das Isolierungszelt zuletzt bereits abgebaut worden war.
202005272000 Sauerstoffverbrauch Grafik UKD.jpg
Mittlerer Sauerstoffverbrauch in Prozent pro Stunde an der UKD als Grafik - Stand 27.5.2020 20:00 Uhr MESZ insgesamt bislang 16 Ablesungen seit 1 April 2020 und Mai 2020 - Grafik made by @indextrader24
Insgesamt ist die Lage an der UKD weiterhin als entspannt anzusehen und wird auch durch vorgenommene optische in Augenscheinnahme der Aktivitäten rund um die Notaufnahme gestern, wie auch bereits die Tage zuvor erneut bestätigt. Ein vermehrte Anfall an COVID-19 Patienten ist derzeit von außen nicht zu erkennen.
Freilich würde ein starker und fortgesetzter wiederholter Anstieg des Sauerstoffvebrauches an der UKD im mittleren Stundendurchschnitt einen direkten Hinweis liefern, dass die Zahl Schwerstkranker COVID-19 Patienten an der Düsseldorfer Uniklinik deutlich zunehmen würde. Doch dies scheint derzeit mit Blick auf den Sauerstoffverbrauch seit Beginn der Ablesungen Anfang April 2020 weiterhin nicht der Fall zu sein. Denn bei einer Zunahme von Schwerstkranken wäre ein Anstieg des Sauerstoffverbrauchs auf mehrer Prozent pro Stunde zu erwarten, da CARDS Patienten eine HIGH FLOW Sauerstofftherapie brauchen - sprich mit bis zu 80 Litern Sauerstoff pro Minute versorgt werden.
Ich werde die Lage weiter im Auge behalten, da im Gegensatz zur medialen Berichterstattung die Sauerstofftanks in unverzerrtes Bild der Versorgungwirklichkeit innerhalb der UKD widergeben. Möglicherweise kann ich nicht regelmäßig die Daten ablesen, da ich auch anderweitige Verpflichtungen noch habe. Wann immer es mir aber möglich ist, werde ich die Daten an der UKD erfassen und dokumentieren.
Ich gehe aber davon aus, dass der Sauerstoffbrauch an der zentralen Sauerstoffversorgung der UKD mit der Aufnahme des regulären Krankenhaus- und OP-Betriebes leicht steigen wird, ohne dass dies ursächlich mit einer Zunahme an COVID-19 Patienten in Verbindung gebracht werden kann.
In der Summe sehen wir einen leichten Anstieg des Sauerstoffverbrauches an der UKD, der aber sehr wahrscheinlich mit Blick auf die sichtlich ruhige Lage am Sondierungszelt der UKD nicht kausal im Zusammenhang mit COVID-19 steht.
Es muss weiterhin davon ausgegangen werden, dass der von der Regierung Merkel vorgenommene Lock Down - oder besser die Ausgangssperren und die Zerstörung zahlloser Wirtschaftsaktivitäten in keinster Weise, nach der Absage der Massenveranstaltungen erforderlich war.
Es zeigt sich somit weiterhin, dass die Öffnung der Geschäfte vor einem Monat n keine signifikante Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung hatte und wie schon im April angezeigt am 23.3.2020 bereits nicht erforderlich war, weil die Reproduktionszahl R1 schon damals, nach der Absage von Massenveranstaltungen unter 1 lag und auch bis heute in der Summe unterhaplb von 1 sich bewegt.
SEND with LOVE.
PEACE.
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Sonntag, 24. Mai 2020

COVID-19 - gibts im Westen bei der Sauerstoffversorgung etwas neues?

20200523 Netzdiagram Sauerstoffverbrauch UKD April Mai 2020.png
Liebe Freunde des Friedens und der Freiheit,
liebe Freunde der Liebe und des Glücks,
liebe Mitleser,
in den letzten vier Tagen kam es zu keiner signifikanten Veränderung des Sauerstoffverbrauches an der Universitätsklinik in Düsseldorf, welche auf eine Exacerbation der COVID-19 Pandemie hindeuten würden. Zwar ist seit Anfang Mai der Sauerstoffbedarf an der Uniklinik Düsseldorf leicht angestiegen - ohne dass dies ursächlich auf die vermeintliche Pandemie zurück zu führen wäre, da das Hochfahren der Regelversorgung zusammen mit einer besseren Auslastung der Intensivkapazitäten, schon reicht um den leichten Anstieg des täglichen Sauerstoffverbrauches seit dem 1.5.2020 zu erklären. Dieser graduelle Mehrbedarf läßt sich gut in einem Netzdiagramm darstellen, wobei ich den April auf der linken Seite den Maidaten auf der rechten Seite heute mal für Euch im eingangs des Beitrages gezeigten Netzdiagramm gegenübergestellt habe.

Datenlage zum Sauerstoffverbrauch an der UKD weist auf ein stabiles Umfeld in der Krankenversorgung hin

Den Sauerstoffverbrauch an der Universitätsklinik in Düsseldorf, den ich zum Monitoring der COVID-19 Aktivität (in der Klinik in der Annahme, dass ein stark steigender Sauerstoffverbrauch Ausdruck mit einer stark steigende Zahl an Schwerkranken COVID-19 Patienten korrelliert) beobachte, zeigt in der Summe einen leicht erhöhten Sauerstoffverbrauch in der Krankenversorgung an der Universitätsklinik Düsseldorf an ohne dass dieser steil anstiegen würde. Seit Beginn meiner Datenerhebung hat sich der Sauerstoffverbrauch in Richtung der 0.3 Prozent Marke bewegt und ist inzwischen wieder gefallen und ossiziliert seit Anfang Mai um die 0.25 Prozentmarke.
Dies ist vermutlich - wie schon zuvor genannt - die Folge eines steigenden Sauerstoffbedarfs im Rahmen der Wiederaufnahme der regulären Krankenversorgung und weniger durch eine Zunahme an sauerstoffpflichtigen Erkrankungsfällen durch COVID-19 erklärt. Ein Besuch in der Notaufnahme am Wochene zu Mitternacht zeigte, dass die Lage or Ort äusserst entspannt ist und zu nächtlicher Stunde kein Anfall an Lungenerkrankten im Wartebereich vorlag.
An der Liegendanfahrt der UKD zeigt sich weiterhin in der Summe eine vollkommen entspannte Versorgungssituation derzeit in Düsseldof, nachdem das Sondierungszelt an der Notaufnahme bereits am Wochenende abgebaut worden war.
Ab dem 25.5.2020 erfolgen an der Universitätsklinik Düsseldorf zusätzlich Einlasskontrollen. Das Betreten der Klinik ist nur noch über die Haupteingänge möglich und die Besucher müssen alle am morgen ein Zettel mit ihren Stammdaten ausfüllen und ebenso der entsprechenden Datenverarbeitung zustimmen. Die UKD scheut keine Kosten und Mühen bei der Kontaktbeschränkung auf dem Klinikgelände. Dazu wurden Podeste und anderes Inventar extra angeschafft - und vermutlich auch zusätzliches Personal eingestellt, das gemäß Tarifgruppe 3 oder 4 des öffentlichen Dienstes dann sein Werk verrichten wird. Die Besuchsbeschränkungen auf Station werden damit drastisch verschärft, da Einlaß nur in der Zeit zwischen 14:00 und 15.30 Uhr für maximal eine Person gewährt werden wird.
Der leichte Anstieg des stündlichen Sauerstoffbedarf in diesem Monat ist freilich kein Grund zur Annahme, dass die schweren Erkrankungsfälle zunehmen, denn bei CARDS Erkrankungen im Rahmen einer COVID-19 Pandemie wäre stündlich ein wesentlich höherer Sauerstoffverbrauch zu erwarten.
Es gilt daher als wahrscheinlich, dass einfach wieder mehr Herzinfakrte und Schlaganfälle therapiert werden, ebenso wie auch Operationen wieder hochgefahren werden als während des Lockdowns im April, der bis Anfang Mai weite Teile des Landes und der Wirtschaft lahmlegte und auch noch lahmlegt. Sollte jedoch pro Stunde 1 Prozent und mehr an Sauerstoff verbraucht werden, dann würde ich dies nicht mehr auf den normalen Krankenhausbetrieb zurückführen, sondern als Ausdruck einer vermutlichen Zunahme an Schwerstlungenkranken werten.
Die Ablesung der Werte erfolgt immer dann, wenn ich vor Ort bin und wird von mir nur unterbrochen, wenn ich in der Zeit nicht zugegen bin. Für April und Mai können wir in der Summe inzwischen auf 29 verwertbare Ablesungen zurückgreifen, die in der Summe einen Anhalt für den real existierenden Sauerstoffverbrauch an der UKD geben.
Alle Ablesungen signalisierten bislang ein in der Summe stabiles Umfeld beim Sauerstoffverbrauch im Bereich der Zentralversorgung der Uniklinik Düsseldorf (UKD). Dabei kam es in den letzten vier Tagen in der Summe zu einem merklichen Rückgang des Sauerstoffverbrauches im Rahmen des Grundrauschens.
Hinweise für eine ARDS bezogene high flow Oxygentherapie eines CARDS-Syndrom kann mit Blick auf die aktuellen Verbrauchsdaten an Sauerstoff an der UKD derzeit als unwahrscheinlich angesehen werden. Dafür sind die Verbrauchsdaten seit Beginn der Aufzeichnungen zu gering um auf Schwerstkranke COVID-19 Patienten mit einem CARDS Syndrom an der UKD zu schliessen.
Die Werte vom Wochenende und gestrigen Montag bewegen sich innerhalb der Schwankungsbreite der letzten Wochen trendlos seit Beginn der Ablesungen Anfang April 2020 und zeigen zur Zeit einen mittleren Verbrauch von weniger als 0.25% Sauerstoff an und liefern somit keinen Hinweis, dass an der UKD derzeit ein CARDS-COVID-19 Patient oder gar mehrere Schwersterkrankte Patienten mit einem ARDS durch eine Highflow Sauerstofftherapie versorgt werden.
Weiterhin herrscht offensichtlich und sichtbar an der UKD an eine entspannte Lage bei jedoch verstärkten Kontrollaktivitäten. Es herrscht Ruhe und dafür in der letzten Woche jede Menge Sonnenschein bei weiter frühsommerlichen Temperaturen. Kein Krankentransport mit einem COVID-19 Patienten war zu erkennen Die Hinweisschilder auf dem Uniklinikgelände sind weiterhin - wie schon in den Wochen zuvor - mit blauen Tüten verhangen.

Sauerstoffbilanz für den Sauerstoffverbrauch an der UKD - Stand 23.5.2020 - 19:00 Uhr MESZ

20200523 Sauerstoffdaten UKD.jpgMittlerer Sauerstoffverbrauch pro Stunde an der Uniklinik Düsseldorf seit 1. April - Rohdaten abgelesen von @indextrader24
Der Sauerstoffverbrauch an der UKD weist weiterhin auf eine entspannte Versorgungssituation in Düsseldorf bei der COVID-19 Pandemie hin. Der Sauerstoffverbrauch schwankt seit Mai nach dem schrittweisen Ende des Lockdowns und seit Beginn der Aufzeichnungen um die 0.25 Prozent pro Stunde (Stand 23.5.20 19:00 Uhr MESZ). Ob dies im Zusammenhang mit COVID-19 zu sehen ist erscheint mehr als fraglich, da der Sauerstoffverbrauch auch durch Wiederaufnahme des regulären Krankenhausbetriebes (Operationen etc.) bedingt sein kann, so dass nicht automatisch dies als ein Hinweis auf einen vermehrten Anfall an COVID-19 Patienten gesehen werden kann, da es in Düsseldorf nach wie vor keinen Massenanfall von Schwerstkranken Patienten gegenwärtig gibt. Dieser Eindruck verfestigt sich mit Blick auf die Entwicklung des Sauerstoffverbrauchs in den letzten Wochen, nach dem das Isolierungszelt zuletzt bereits abgebaut worden war.
20200523 Sauerstoffverbrauch Diagramm UKD.jpgMittlerer Sauerstoffverbrauch in Prozent pro Stunde an der UKD als Grafik - Stand 20.5.2020 01:00 Uhr MESZ insgesamt bislang 16 Ablesungen seit 1 April 2020 und Mai 2020 - Grafik made by @indextrader24
Insgesamt ist die Lage an der UKD weiterhin als entspannt anzusehen und wird auch durch vorgenommene optische in Augenscheinnahme der Aktivitäten rund um die Notaufnahme gestern, wie auch bereits die Tage zuvor erneut bestätigt. Ein vermehrte Anfall an COVID-19 Patienten ist derzeit von außen nicht zu erkennen.
Freilich würde ein starker und fortgesetzter wiederholter Anstieg des Sauerstoffvebrauches an der UKD im mittleren Stundendurchschnitt einen direkten Hinweis liefern, dass die Zahl Schwerstkranker COVID-19 Patienten an der Düsseldorfer Uniklinik deutlich zunehmen würde. Doch dies scheint derzeit mit Blick auf den Sauerstoffverbrauch seit Beginn der Ablesungen Anfang April 2020 weiterhin nicht der Fall zu sein. Denn bei einer Zunahme von Schwerstkranken wäre ein Anstieg des Sauerstoffverbrauchs auf mehrer Prozent pro Stunde zu erwarten, da CARDS Patienten eine HIGH FLOW Sauerstofftherapie brauchen - sprich mit bis zu 80 Litern Sauerstoff pro Minute versorgt werden.
Ich werde die Lage weiter im Auge behalten, da im Gegensatz zur medialen Berichterstattung die Sauerstofftanks in unverzerrtes Bild der Versorgungwirklichkeit innerhalb der UKD widergeben. Möglicherweise kann ich nicht regelmäßig die Daten ablesen, da ich auch anderweitige Verpflichtungen noch habe. Wann immer es mir aber möglich ist, werde ich die Daten an der UKD erfassen und dokumentieren.
Ich gehe aber davon aus, dass der Sauerstoffbrauch an der zentralen Sauerstoffversorgung der UKD mit der Aufnahme des regulären Krankenhaus- und OP-Betriebes leicht steigen wird, ohne dass dies ursächlich mit einer Zunahme an COVID-19 Patienten in Verbindung gebracht werden kann.
In der Summe sehen wir einen leichten Anstieg des Sauerstoffverbrauches an der UKD, der aber sehr wahrscheinlich mit Blick auf die sichtlich ruhige Lage am Sondierungszelt der UKD nicht kausal im Zusammenhang mit COVID-19 steht.
Es muss weiterhin davon ausgegangen werden, dass der von der Regierung Merkel vorgenommene Lock Down - oder besser die Ausgangssperren und die Zerstörung zahlloser Wirtschaftsaktivitäten in keinster Weise, nach der Absage der Massenveranstaltungen erforderlich war.
Es zeigt sich somit weiterhin, dass die Öffnung der Geschäfte vor einem Monat n keine signifikante Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung hatte und wie schon im April angezeigt am 23.3.2020 bereits nicht erforderlich war, weil die Reproduktionszahl R1 schon damals, nach der Absage von Massenveranstaltungen unter 1 lag und auch bis heute in der Summe unterhaplb von 1 sich bewegt.
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Mittwoch, 20. Mai 2020

COVID-19 Pandemie - ein Lagebericht zur Sauerstoffbilanz an der Universitätsklinik Düsseldorf zur Wochenmitte...

air-bubbles-230014_960_720 Sauerstoff.webp
Liebe Freunde des Friedens und der Freiheit,
liebe Freunde der Liebe und des Glücks,
liebe Mitleser,
in den letzten drei Tagen kam es zu keiner signifikanten Veränderung des Sauerstoffverbrauches an der Universitätsklinik in Düsseldorf, welche auf eine Exacerbation der COVID-19 Pandemie hindeuten würden. Zwar ist in den letzten beiden Wochen der Sauerstoff leicht angestiegen - ohne dass dies ursächlich auf die vermeintliche Pandemie zurück zu führen wäre, da das Hochfahren der Regelversorgung zusammen mit einer besseren Auslastung der Intensivkapazitäten, schon reicht um den leichten Anstieg des täglichen Sauerstoffverbrauches zu erklären.
Den Sauerstoffverbrauch an der Universitätsklinik in Düsseldorf, den ich zum Monitoring der COVID-19 Aktivität (in der Klinik in der Annahme, dass ein stark steigender Sauerstoffverbrauch Ausdruck mit einer stark steigende Zahl an Schwerkranken COVID-19 Patienten korrelliert) beobachte, zeigt in der Summe einen leicht erhöhten Sauerstoffverbrauch in der Krankenversorgung an der Universitätsklinik Düsseldorf an ohne dass dieser steil anstiegen würde. Seit Beginn meiner Datenerhebung hat sich der Sauerstoffverbrauch in Richtung der 0.3 Prozent Marke bewegt und ossiziliert seit in etwa 10 Tagen um die 0.25 Prozentmarke. Dies ist vermutlich - wie schon zuvor genannt - die Folge eines steigenden Sauerstoffbedarfs im Rahmen der Wiederaufnahme der regulären Krankenversorgung und weniger durch eine Zunahme an sauerstoffpflichtigen Erkrankungsfällen durch COVID-19 erklärt. Ein Besuch in der Notaufnahme am Wochene zu Mitternacht zeigte, dass die Lage or Ort äusserst entspannt ist und zu nächtlicher Stunde kein Anfall an Lungenerkrankten im Wartebereich vorlag.
An der Liegendanfahrt der UKD zeigt sich weiterhin in der Summe eine vollkommen entspannte Versorgungssituation derzeit in Düsseldof, nachdem das Sondierungszelt an der Notaufnahme bereits am Wochenende abgebaut worden war. Der leichte Anstieg des stündlichen Sauerstoffbedarf in den letzten zwei Wochen ist freilich kein Grund zur Annahme, dass die schweren Erkrankungsfälle zunehmen, denn bei CARDS Erkrankungen im Rahmen einer COVID-19 Pandemie würde ich stündlich einen wesentlich höheren Sauerstoffverbrauch erwarten.
Vermutlich wird einfach nur wieder mehr operiert und es werden wahrscheinlich auch wieder mehr Herzinfakrte und Schlaganfälle therapiert als während des Lockdowns, der bis vor kurzem weite Teile des Landes und der Wirtschaft lahmlegte und auch noch lahmlegt. Sollte jedoch pro Stunde 1 Prozent und mehr verbraucht werden, dann würde ich dies nicht mehr auf den normalen Krankenhausbetrieb zurückführen, sondern als Ausdruck einer vermutlichen Zunahme an Schwerstlungenkranken werten.
Die Ablesung der Werte erfolgt immer dann, wenn ich vor Ort bin und wird von mir nur unterbrochen, wenn ich in der Zeit nicht zugegen bin. Für April und Mai können wir in der Summe inzwischen auf 20 verwertbare Ablesungen zurückgreifen, die in der Summe einen Anhalt für den realexistierenden Sauerstoffverbrauch an der UKD geben.
Alle Ablesungen signalisierten bislang ein stabiles Umfeld beim Sauerstoffverbrauch im Bereich der Zentralversorgung der Uniklinik Düsseldorf (UKD). Von Freitag auf Samstag kam es zu einem merklichen Anstieg des Sauerstoffverbrauches im Rahmen des Grundrauschens, der aber am Sonntag schon wieder abfiel und somit unterhalb der 0.25 Prozentmarke blieb. Am Montag kam es wieder zu einem Anstieg des Sauerstoffverbrauchs, der jedoch keinen Hinweis liefert für eine signifikante Zunahme der COVID-19 Fälle an der UKD, sondern ebenso auch Resultat der Wiederaufnahme der regulären Patientenversorgung nach Wochen des Stillstandes sein kann. ARDS bezogene high flow Oxygentherapie eines CARDS-Syndrom kann mit Blick auf die aktuellen Verbrauchsdaten an Sauerstoff an der UKD derzeit als unwahrscheinlich angesehen werden. Dafür sind die Anstiegszahlen zu gering um auf Schwerstkranke COVID-19 Patienten mit einem CARDS Syndrom an der UKD zu schliessen.
Die Werte vom Wochenende und gestrigen Montag bewegen sich innerhalb der Schwankungsbreite der letzten Wochen trendlos seit Beginn der Ablesungen Anfang April 2020 und zeigen einen mittleren Verbrauch von weniger als 0.25% Sauerstoff an und liefern somit keinen Hinweis, dass an der UKD derzeit ein CARDS-COVID-19 Patient oder gar mehrere Schwersterkrankte Patienten mit einem ARDS durch eine Highflow Sauerstofftherapie versorgt werden.
Weiterhin herrscht offensichtlich und sichtbar an der UKD an eine entspannte Lage. Es herrschte Ruhe und dafür in der letzten Woche jede Menge Sonnenschein bei weiter frühlingshaften Temperaturen. Kein Krankentransport mit einem COVID-19 Patienten war zu erkennen Die Hinweisschilder auf dem Uniklinikgelände sind weiterhin - wie schon in den Wochen zuvor - mit blauen Tüten verhangen.

Sauerstoffbilanz für den Sauerstoffverbrauch an der UKD - Stand 20.5.2020 - 01:00 Uhr MESZ

202005200100  Sauerstoffdaten UKD Verlaufsupdate.png
Mittlerer Sauerstoffverbrauch pro Stunde an der Uniklinik Düsseldorf seit 1. April - Rohdaten abgelesen von @indextrader24
Der Sauerstoffverbrauch an der UKD weist weiterhin auf eine entspannte Versorgungssituation in Düsseldorf bei der COVID-19 Pandemie hin. Der Sauerstoffverbrauch schwankt seit Mai nach dem schrittweisen Ende des Lockdowns und seit Beginn der Aufzeichnungen nun seit rund 2 Wochen um die 0.25 Prozent pro Stunde (Stand 20.5.20 01:00 Uhr MESZ). Ob dies im Zusammenhang mit COVID-19 zu sehen ist erscheint mehr als fraglich, da der Sauerstoffverbrauch auch durch Wiederaufnahme des regulären Krankenhausbetriebes (Operationen etc.) bedingt sein kann, so dass nicht automatisch dies als ein Hinweis auf einen vermehrten Anfall an COVID-19 Patienten gesehen werden kann, da es in Düsseldorf nach wie vor keinen Massenanfall von Schwerstkranken Patienten gegenwärtig gibt.
202005200100 Sauerstoffverbrauch UKD Grafik.pngMittlerer Sauerstoffverbrauch in Prozent pro Stunde an der UKD als Grafik - Stand 20.5.2020 01:00 Uhr MESZ insgesamt bislang 16 Ablesungen seit 1 April 2020 und Mai 2020 - Grafik made by @indextrader24
Insgesamt ist die Lage an der UKD weiterhin als entspannt anzusehen und wird auch durch vorgenommene optische in Augenscheinnahme der Aktivitäten rund um die Notaufnahme am gestrigen Spätnachmittag, wie auch bereits die Tage zuvor erneut bestätigt. Ein vermehrte Anfall an COVID-19 Patienten ist definitiv nicht zu erkennen.
Freilich würde ein starker und fortgesetzter wiederholter Anstieg des Sauerstoffvebrauches an der UKD im mittleren Stundendurchschnitt einen direkten Hinweis liefern, dass die Zahl Schwerstkranker COVID-19 Patienten an der Düsseldorfer Uniklinik deutlich zunehmen würde. Doch dies scheint derzeit mit Blick auf den Sauerstoffverbrauch seit Beginn der Ablesungen Anfang April 2020 weiterhin nicht der Fall zu sein. Denn bei einer Zunahme von Schwerstkranken wäre ein Anstieg des Sauerstoffverbrauchs auf mehrer Prozent pro Stunde zu erwarten, da CARDS Patienten eine HIGH FLOW Sauerstofftherapie brauchen - sprich mit bis zu 80 Litern Sauerstoff pro Minute versorgt werden.
Ich werde die Lage weiter im Auge behalten, da im Gegensatz zur medialen Berichterstattung die Sauerstofftanks in unverzerrtes Bild der Versorgungwirklichkeit innerhalb der UKD widergeben. Möglicherweise kann ich nicht regelmäßig die Daten ablesen, da ich auch anderweitige Verpflichtungen noch habe. Wann immer es mir aber möglich ist, werde ich die Daten an der UKD erfassen und dokumentieren.
Ich gehe aber davon aus, dass der Sauerstoffbrauch an der zentralen Sauerstoffversorgung der UKD mit der Aufnahme des regulären Krankenhaus- und OP-Betriebes leicht steigen wird, ohne dass dies ursächlich mit einer Zunahme an COVID-19 Patienten in Verbindung gebracht werden kann.
In der Summe sehen wir einen leichten Anstieg des Sauerstoffverbrauches an der UKD, der aber sehr wahrscheinlich mit Blick auf die sichtlich ruhige Lage am Sondierungszelt der UKD nicht kausal im Zusammenhang mit COVID-19 steht.
Es muss weiterhin davon ausgegangen werden, dass der von der Regierung Merkel vorgenommene Lock Down - oder besser die Ausgangssperren und die Zerstörung zahlloser Wirtschaftsaktivitäten in keinster Weise, nach der Absage der Massenveranstaltungen erforderlich war.
Es zeigt sich somit weiterhin, dass die Öffnung der Geschäfte vor mehr als zwei Wochen keine signifikante Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung hatte und wie schon im April angezeigt am 23.3.2020 bereits nicht erforderlich war, weil die Reproduktionszahl R1 schon damals, nach der Absage von Massenveranstaltungen unter 1 lag.
SEND with LOVE.
PEACE.

Montag, 18. Mai 2020

COVID-19 - ein update zur Sauerstoffbilanz an der Universitätsklinik Düsseldorf


air-bubbles-230014_960_720 Sauerstoff.webp
Liebe Freunde des Friedens und der Freiheit,
liebe Freunde der Liebe und des Glücks,
liebe Mitleser,
am Wochenende wurde an der Universitätsklinik Düsseldorf das für die COVID-19 Pandemie errichtete Sondierungszelt nach zwei Monaten gähnender Leere abseits der öffentlichen Berichterstattung abgebaut. Kamerateams oder Medienvertreter vei diesem Rückbau von COVID-19 Massnahmen waren - im Gegensatzu zum Beginn der Pandmie - hingegen nicht vor Ort. Zwar stehen die Hinweiseschilder noch, doch wie wie lange dies der Fall sein wird, bleibt offen, zumal auch dieses seit 2 Monaten weiterhin mit Planen bagedeckt sind.
Der Sauerstoffbedarf der UKD im Rahmen der COVID-19 Pandemie dümpelt in den letzten Wochen zwischen 0.2 bis 0.3 % Prozent weiter auf niedrigem Niveau dahin (Stand 17.5.2020 17 Uhr MESZ)
Der Sauerstoffverbrauch an der Universitätsklinik in Düsseldorf, den ich zum Monitoring der COVID-19 Aktivität in der Klinik in der Annahme, dass ein stark steigender Sauerstoffverbrauch Ausdruck mit einer stark steigende Zahl an Schwerkranken COVID-19 Patienten korrelliert, beobachte, zeigt in der Summe einen leicht erhöhten Sauerstoffverbrauch in der Krankenversorgung an der Universitätsklinik Düsseldorf an ohne dass dieser steil anstiegen würde. Zum erstenmal seit Beginn meiner Datenerhebung hat sich der Sauerstoffverbrauch in Richtung der 0.3 Prozent Marke bewegt. Dies ist vermutlich Folge eines steigenden Sauerstoffbedarfs im Rahmen der Wiederaufnahme der regulären Krankenversorgung und weniger durch eine Zunahme an sauerstoffpflichtigen Erkrankungsfällen durch COVID-19 erklärt. Ein Besuch in der Notaufnahme am Wochene zu Mitternacht zeigte, dass die Lage or Ort äusserst entspannt ist und zu nächtlicher Stunde kein Anfall an Lungenerkrankten im Wartebereich vorlag.
An der Liegendanfahrt der UKD zeigt sich weiterhin in der Summe eine vollkommen entspannte Versorgungssituation derzeit in Düsseldof. Der leichte Anstieg des stündlichen Sauerstoffbedarf in den letzten zwei Wochen ist freilich kein Grund zur Annahme, dass die schweren Erkrankungsfälle zunehmen, denn bei CARDS Erkrankungen im Rahmen einer COVID-19 Pandemie würde ich stündlich einen wesentlich höheren Sauerstoffverbrauch erwarten.
Vermutlich wird einfach nur wieder mehr operiert und es werden wahrscheinlich auch wieder mehr Herzinfakrte und Schlaganfälle therapiert als während des Lockdowns, der bis vor kurzem weite Teile des Landes und der Wirtschaft lahmlegte und auch noch lahmlegt. Sollte jedoch pro Stunde 1 Prozent und mehr verbraucht werden, dann würde ich dies nicht mehr auf den normalen Krankenhausbetrieb zurückführen, sondern als Ausdruck einer vermutlichen Zunahme an Schwerstlungenkranken werten.
Die Ablesung der Werte erfolgt immer dann, wenn ich vor Ort bin und wird von mir nur unterbrochen, wenn ich in der Zeit nicht zugegen bin. Für April und Mai können wir in der Summe inzwischen auf 20 verwertbare Ablesungen zurückgreifen, die in der Summe einen Anhalt für den realexistierenden Sauerstoffverbrauch an der UKD geben.
Alle Ablesungen signalisierten bislang ein stabiles Umfeld beim Sauerstoffverbrauch im Bereich der Zentralversorgung der Uniklinik Düsseldorf (UKD). Von Freitag auf Samstag kam es zu einem merklichen Anstieg des Sauerstoffverbrauches im Rahmen des Grundrauschens, der aber am Sonntag schon wieder abfiel und somit unterhalb der 0.25 Prozentmarke blieb. Am Montag kam es wieder zu einem Anstieg des Sauerstoffverbrauchs, der jedoch keinen Hinweis liefert für eine signifikante Zunahme der COVID-19 Fälle an der UKD, sondern ebenso auch Resultat der Wiederaufnahme der regulären Patientenversorgung nach Wochen des Stillstandes sein kann. ARDS bezogene high flow Oxygentherapie eines CARDS-Syndrom kann mit Blick auf die aktuellen Verbrauchsdaten an Sauerstoff an der UKD derzeit als unwahrscheinlich angesehen werden. Dafür sind die Anstiegszahlen zu gering um auf Schwerstkranke COVID-19 Patienten mit einem CARDS Syndrom an der UKD zu schliessen.
Die Werte vom Wochenende und gestrigen Montag bewegen sich innerhalb der Schwankungsbreite der letzten Wochen trendlos seit Beginn der Ablesungen Anfang April 2020 und zeigen einen mittleren Verbrauch von weniger als 0.25% Sauerstoff an und liefern somit keinen Hinweis, dass an der UKD derzeit ein CARDS-COVID-19 Patient oder gar mehrere Schwersterkrankte Patienten mit einem ARDS durch eine Highflow Sauerstofftherapie versorgt werden.
Weiterhin herrscht offensichtlich und sichtbar an der UKD an eine entspannte Lage. Es herrschte Ruhe und dafür in der letzten Woche jede Menge Sonnenschein bei weiter frühlingshaften Temperaturen. Kein Krankentransport mit einem COVID-19 Patienten war zu erkennen Die Hinweisschilder auf dem Uniklinikgelände sind weiterhin - wie schon in den Wochen zuvor - mit blauen Tüten verhangen.

Sauerstoffbilanz für den Sauerstoffverbrauch an der UKD - Stand 17.5.2020 - 17 Uhr MESZ

20200517 Rohdaten Sauerstoffdaten UKD.pngMittlerer Sauerstoffverbrauch pro Stunde an der Uniklinik Düsseldorf seit 1. April - Rohdaten abgelesen von @indextrader24
Der Sauerstoffverbrauch an der UKD weist weiterhin auf eine entspannte Versorgungssituation in Düsseldorf bei der COVID-19 Pandemie hin. Der Sauerstoffverbrauch ist seit Beginn der Aufzeichnungen, erstmals über die 0.25 Prozent Grenze pro Stunde (Stand 12.5.20 21:15 Uhr MESZ) gestiegen. Ob dies im Zusammenhang mit COVID-19 zu sehen ist erscheint mehr als fraglich, da der Sauerstoffverbrauch auch durch Wiederaufnahme des regulären Krankenhausbetriebes (Operationen etc.) bedingt sein kann, so dass nicht automatisch dies als ein Hinweis auf einen vermehrten Anfall an COVID-19 Patienten gesehen werden kann, da es in Düsseldorf nach wie vor keinen Massenanfall von Schwerstkranken Patienten gegenwärtig gibt.
20200517 Sauerstoffverbrauch pro Stunde UKD Grafik.pngMittlerer Sauerstoffverbrauch in Prozent pro Stunde an der UKD als Grafik - Stand 17.5.2020 17 Uhr MESZ insgesamt bislang 16 Ablesungen seit 1 April 2020 und Mai 2020 - Grafik made by @indextrader24
Insgesamt ist die Lage an der UKD weiterhin als entspannt anzusehen und wird auch durch aus sicherer Entfernung vorgenommene optische in Augenscheinnahme der Aktivitäten am Sondierungzelt am gestrigen Abend wie auch die Tage zuvor erneut bestätigt. Ein vermehrte Anfall an COVID-19 Patienten ist nicht zu erkennen.
Freilich würde ein starker und fortgesetzter wiederholter Anstieg des Sauerstoffvebrauches an der UKD im mittleren Stundendurchschnitt einen direkten Hinweis liefern, dass die Zahl Schwerstkranker COVID-19 Patienten an der Düsseldorfer Uniklinik deutlich zunehmen würde. Doch dies scheint derzeit mit Blick auf den Sauerstoffverbrauch seit Beginn der Ablesungen Anfang April 2020 weiterhin nicht der Fall zu sein. Denn bei einer Zunahme von Schwerstkranken wäre ein Anstieg des Sauerstoffverbrauchs auf mehrer Prozent pro Stunde zu erwarten, da CARDS Patienten eine HIGH FLOW Sauerstofftherapie brauchen - sprich mit bis zu 80 Litern Sauerstoff pro Minute versorgt werden.
Ich werde die Lage weiter im Auge behalten, da im Gegensatz zur medialen Berichterstattung die Sauerstofftanks in unverzerrtes Bild der Versorgungwirklichkeit innerhalb der UKD widergeben. Möglicherweise kann ich nicht regelmäßig die Daten ablesen, da ich auch anderweitige Verpflichtungen noch habe. Wann immer es mir aber möglich ist, werde ich die Daten an der UKD erfassen und dokumentieren.
Ich gehe aber davon aus, dass der Sauerstoffbrauch an der zentralen Sauerstoffversorgung der UKD mit der Aufnahme des regulären Krankenhaus- und OP-Betriebes leicht steigen wird, ohne dass dies ursächlich mit einer Zunahme an COVID-19 Patienten in Verbindung gebracht werden kann.
In der Summe sehen wir einen leichten Anstieg des Sauerstoffverbrauches an der UKD, der aber sehr wahrscheinlich mit Blick auf die sichtlich ruhige Lage am Sondierungszelt der UKD nicht kausal im Zusammenhang mit COVID-19 steht.
Es muss weiterhin davon ausgegangen werden, dass der von der Regierung Merkel vorgenommene Lock Down - oder besser die Ausgangssperren und die Zerstörung zahlloser Wirtschaftsaktivitäten in keinster Weise, nach der Absage der Massenveranstaltungen erforderlich war.
Es zeigt sich somit weiterhin, dass die Öffnung der Geschäfte vor mehr als zwei Wochen keine signifikante Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung hatte und wie schon im April angezeigt am 23.3.2020 bereits nicht erforderlich war, weil die Reproduktionszahl R1 schon damals, nach der Absage von Massenveranstaltungen unter 1 lag.
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Montag, 11. Mai 2020

COVID-19 - die Sauerstoffbilanz an der Universitätsklinik Düsseldorf

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Liebe Freunde des Friedens und der Freiheit,
liebe Freunde der Liebe und des Glücks,
liebe Mitleser,
der Sauerstoffbedarf der UKD im Rahmen der COVID-19 Pandemie dümpelt auch zum Monatswechsel weiter auf niedrigem Niveau dahin (Stand 10.5.2020 18:00 Uhr MESZ)
Der Sauerstoffverbrauch an der Universitätsklinik in Düsseldorf, den ich zum Monitoring der COVID-19 Aktivität in der Klinik in der Annahme, dass ein stark steigender Sauerstoffverbrauch Ausdruck mit einer stark steigende Zahl an Schwerkranken COVID-19 Patienten korrelliert, beobachte, zeigt eine in der Summe weiterhin entspannte Versorgungssituation derzeit in Düsseldorf an, die sich im Rahmen des Grundrauschens unterhalb der 0.25 Prozentmarke pro Stunde bewegt. Die Ablesung der Werte erfolgt immer dann, wenn ich vor Ort bin und wird von mir nur unterbrochen, wenn ich in der Zeit nicht zugegen bin. Für April und Mai können wir in der Summe inzwischen auf 15 verwertbare Ablesungen zurückgreifen, die in der Summe einen Anhalt für den realexistierenden Sauerstoffverbrauch an der UKD geben.
Alle Ablesungen signalisierten bislang ein stabiles Umfeld beim Sauerstoffverbrauch im Bereich der Zentralversorgung der Uniklinik Düsseldorf (UKD). Von Freitag auf Samstag kam es zu einem merklichen Anstieg des Sauerstoffverbrauches im Rahmen des Grundrauschens, der aber gestern schon wieder abfiel und somit unterhalb der 0.25 Prozentmarke blieb. Ob dieser temporäre Anstieg im Zusammenhang mit Corona zu sehen ist, ist unklar da er zu unspezifisch ist und auch im klinikweiten Umfeld andere Ursachen haben kann.
Die Werte vom Wochenende bewegen sich innerhalb der Schwankungsbreite der letzten Wochen trendlos seit Beginn der Ablesungen Anfang April 2020 und zeigen einen mittleren Verbrauch von weniger als 0.25% an Sauerstoff an und liefern somit keinen Hinweis, dass an der UKD derzeit ein ARDS-COVID-19 Patient oder gar mehrere Schwersterkrankte Patienten mit einem ARDS durch eine Highflow Sauerstofftherapie versorgt werden.
Am "Sondierungszelt" des Notfallzentrums, welches im März im Bereich der Krankenanlieferung eingerichtet wurde, ist nach wie vor seit Wochen keine sichtbare Aktivität zu verzeichnen. Das gleiche gilt für die Drive In "Arena" an der Mitsubishi Halle am Südpark in Oberbilk, wo sie die Corona Jobber die Beine in den Bauch stehen.
Wie in den letzten Wochen auch herrschte bei Schwestern und Pflegern an der UKD an eine entspannte Atmosphäre. Es herrschte Ruhe und dafür in der letzten Woche jede Menge Sonnenschein bei weiter frühlingshaften Temperaturen. Kein Krankentransport mit einem COVID-19 Patienten war zu erkennen Die Hinweisschilder auf dem Uniklinikgelände sind weiterhin - wie schon in den Wochen zuvor - mit blauen Tüten verhangen.

Sauerstoffbilanz für den Sauerstoffverbrauch an der UKD - Stand 10.5.2020 - 18:00 MESZ

202005101900  Sauerstoffdaten UKD.pngMittlerer Sauerstoffverbrauch pro Stunde an der Uniklinik Düsseldorf seit 1. April - Rohdaten abgelesen von @indextrader24
Der Sauerstoffverbrauch an der UKD weist weiterhin auf eine entspannte Versorgungssituation in Düsseldorf bei der COVID-19 Pandemie hin. Der Sauerstoffverbrauch liegt wie in den Wochen und Tagen zuvor weiter unterhalb der 0.25 Prozent Grenze pro Stunde (Stand 10.5.20 -18:00 Uhr MESZ), was ein Hinweis ist, dass es in Düsseldorf nach wie vor keinen Massenanfall von Schwerstkranken Patienten gegenwärtig gibt.
20200510 Sauerstoffverbrauch UKD.jpgMittlerer Sauerstoffverbrauch in Prozent pro Stunde an der UKD als Grafik - Stand 9.5.2020 18:00 Uhr MESZ insgesamt bislang 15 Ablesungen im April und Mai 2020 - Grafik made by @indextrader24
Der Eindruck einer weiterhin entspannten Lage an der UKD wird auch durch aus sicherer Entfernung vorgenommene optische in Augenscheinnahme der Aktivitäten am Sondierungzelt am gestrigen Abend wie auch die Tage zuvor erneut bestätigt.
Freilich würde ein starker und fortgesetzter wiederholter Anstieg des Sauerstoffvebrauches an der UKD im mittleren Stundendurchschnitt einen direkten Hinweis liefern, dass die Zahl Schwerstkranker COVID-19 Patienten an der Düsseldorfer Uniklinik deutlich zunehmen würde. Doch dies scheint derzeit mit Blick auf den Sauerstoffverbrauch seit Beginn der Ablesungen Anfang April 2020 weiterhin nicht der Fall zu sein.
Ich werde die Lage weiter im Auge behalten, da im Gegensatz zur medialen Berichterstattung die Sauerstofftanks in unverzerrtes Bild der Versorgungwirklichkeit innerhalb der UKD widergeben. Möglicherweise kann ich nicht regelmäßig die Daten ablesen, da ich auch anderweitige Verpflichtungen noch habe. Wann immer es mir aber möglich ist, werde ich die Daten an der UKD erfassen und dokumentieren.
Ich gehe aber davon aus, dass der Sauerstofftank der UKD bis auf weiteres kaum Veränderungen aufzeigen wird, da selbst nach den Lockerungen vor mehr als 2 Wochen sich nun mit zeitlicher Latenz ebenfalls keine signifikant erkennbare Zunahme des Sauerstoffverbrauches an der UKD eingestellt hat, was als Beleg dafür gewertet werden kann, dass der von der Regierung Merkel vorgenommene Lock Down - oder besser die Ausgangssperren und die Zerstörung zahlloser Wirtschaftsaktivitäten in keinster Weise, nach der Absage der Massenveranstaltungen erforderlich war, was ebenfalls auf eine entspannte Versorgungslage für die kommenden Tage hinweist.
Es zeigt sich somit zum Monatsauftakt, dass die Öffnung der Geschäfte vor mehr als zwei Wochen keine Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung hatte und wie schon im April angezeigt am 23.3.2020 bereits nicht erforderlich war, weil die Reproduktionszahl schon damals, nach der Absage von Massenveranstaltungen unter 1 lag.
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