Mittwoch, 5. Juni 2019

Ebola Krise im Kongo - eine Seuche kehrt zurück!


Bildquelle: CDC

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inzwischen ist es fast sechs Jahr her, dass der Ausbruch von Ebola in Westafrika, dem bis heute größten Ebola Schadensereignis in der Geschichte der Menschheit, die Welt in Atem hielt. Seit Mai 2017 ist das Ebolavirus in Form des Zaire Virus in Zentralafrika erneut am wüten und hat inzwischen mehr als 2000 Menschen infiziert. Allein mehr als 100 Mitarbeiter im Gesundheitssystem kamen dabei selber zu Tode.
Das die Seuche die im Kongo wütet sich nicht bereits weiter ausgebreitet hat mag daran liegen, dass man mittels des einstmals in Deutschland - genauer gesagt in Marburg entwickelten und später in Hamburg erfolgreich getesteten rVSV-ZEBOV Lebendimpfstoffes, der später über Kanada in die Hand des Pharmariesen Merck gelangte, inzwischen mehr als 129000 Kontaktpersonen präventiv geimpft hat.
Doch wegen der zunehmenden Zahl an Todesfällen unter den Bediensteten des Gesundheitswesens sind in Teilen Kongos nun die Schwestern, die massgeblich für die Impfung der vor allem durch Ebola betroffenen Kinder zuständig sind in den Streik getreten. Dies erschwert die Präventivstrategie der WHO zur Eindämmung erheblich und begünstigt ein weiteres Ausbreiten der totbringenden Seuche, deren Sterblichkeit immer noch bei über 67 Prozent. Dies bedeutet, dass mehr als 1187 Personen inzwischen durch das Ebola Zaire Virus infizierten Personen verstorben sind.
Sollte es dem Virus gelingen sich in Zeiten des globalen Flugverkehrs in die Metropolen der Welt auszubreiten, dann könnte es zu einem weltweiten Großschadensereignis von historischem Ausmaß kommen.
Für Europa gelten der Flughafen von Paris und London als potentielle Einfallspforten für Seuchen aus Zentralafrika - von dort aus können sie innerhalb kürzester Zeit dann auch nach Deutschland - allem voran nach Frankfurt und Düsseldorf gelangen.
Auch wenn Impfstoffe inzwischen entwickelt wurden und werden, so ist eine kausale Therapie einer Ebolainfektion bis heute nicht möglich und beschränken sich allenfalls auf experimentelle Ansätze.
Die WHO diskutiert inzwischen den Einsatz eines zweiten von Johnson und Johnson entwickelten ZEBOV Impfstoffes, der allerdings zweimal im Abstand von 60 Tagen appliziert werden muss und somit für zeitnahe Präventionsmassnahmen eher ungeeignet ist.
Ob die Lage im Kongo bereits ausser Kontrolle geraten ist, läßt sich von dieser Stelle aus nur schwer beurteilen. Der schnelle Anstieg der bestätigten Infektionen seit Mai weist freilich darauf hin, dass die offiziellen Stellen nicht mehr Herr der Lage sind und Ebola sich anschickt sich von einer Endemie im Kongo zu einer weltweiten Pandemie zu entwickeln.
Einen Quellennachweis finden Sie in dem auf  steemit erschienen Beitrag: