Dienstag, 21. Januar 2020

Chinagrippe - eine weltweite Ausbreitung des nCoV-Virus ist wahrscheinlich...

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Wuhan Fischmarkt/China als Ausgangspunkt humaner Infektionfälle durch ein neues Coronavirus 



- Bildquelle CDC/USA
Liebe Freunde des Friedens und der Freiheit,
liebe Freunde der Liebe und des Glücks,
liebe Mitleser,
die Situation bei der in China ausgebrochenen Epidemie durch ein neue Coronavirus, dass eine Vewandtschaft zum SARS-Virus aufweisen soll scheint sich weiter zu verschlechtern. Demnach soll nach jüngsten Angaben der Erreger Korea, Thailand und Japan erreicht haben und sich im Land der aufgehenden Sonne weiter in andere Metropolen inzwischen ausgebreitet haben.
Neu ist nun die offizielle Bekanntgabe, dass das nCoV-Virus auch von Mensch zu Mensch übertragbar sein soll. Somit steht im Grunde einer weltweiten Ausbreitung dieses Virus nichts mehr im Wege. Die Gefahr einer weltweiten Pandemie ist angesichts eines fehlenden Impfstoffes und einer kausalen Behandlung nicht von der Hand zu weisen.
Inzwischen sind 4 Todesfälle offiziell mit dem nCoV Virus in Zusammenhang gebracht worden. Die CDC in den USA - also die amerikanische Seuchenbehörde - hat eigens eine Task Force inzwischen eingerichtet und die Gesundheitsbehörden im Land von der erhöhten Risikolage in Kenntnis gesetzt.
Impfstoffunternehmen wie Novavax verzeichnen inzwischen deutliche Kursaufschläge gegenüber dem Jahresauftakt. Bei Wallstreetonline hatte ich Anfang des Jahres mit Blick auf die zunehmenden Pandemierisiken dafür ein Forum angelegt.
Ich gehe davon aus, dass die Nachrichtenlage in Analogie zur SARS Pandemie in den kommenden 4-6 Wochen sich weiter "verschärfen" wird - sprich das nCoV-Virus sich um den gesamten Erdball ausbreiten wird. Für das Tempo der Ausbreitung kann die SARS Pandemie herangezogen werden, bei der innerhalb von zwei Monaten in 29 Ländern mehr als 8000 Personen sich mit dem tödlichen Virus infizierten.
Die Eindämmung der sich abzeichnenden nCoV-Pandemie durch Fieberkontrollen an Flughäfen usw. darf bezweifelt werden, wenn 17 Mitarbeiter aus dem pflegerisch medizinischen Bereich sich initial an der zunächst geringen Zahl an Patienten infiziert haben. Ich gehe daher davon aus, dass die WHO am Mittwoch offiziell den Notstand ausrufen wird.
Ob Europa auf eine solche Pandemie mit dem Massenanfall schwerstkranker Patienten vorbereitet ist, darf bezweifelt werden, zumal die hiesigen Gesundheitssysteme in Deutschland schon heute personell und strukturell dank sozialistischer Planwirtschaft und den dadurch verursachten Missständen weder über die Bettenkapazitäten noch eine ausreichende Zahl an Intensivbetten verfügt, um Schwerstkranke infizierte Patienten medizinisch sinnvoll zu versorgen.
Eine nCoV-Pandemie würde definitiv das gesamte Gesundheitssystem in jeder Beziehung überfordern und mit einer erhöhten Sterblichkeit - allem voran von Kleinkindern und Babies, wie auch vor allem der älteren multimorbiden Bevölkerung einhergehen.
Wenn die CDC angesichts der bislang geringen Erkenntnisse über diese Infektionserkrankung schreibt:
This is a rapidly evolving situation and information will be updated as it becomes available.
Dann ist dies Anlass zur Sorge - selbst wenn die Sterblickkeit bei rund 3 Prozent liegen sollte, wobei schwere Krankheitsverläufe bei rund einem fünftel der Infizierten derzeit beobachtet werden.
Das nCoV-Virus ist in der Lage ähnlich der spanischen Grippe im letzten Jahrhundert rund 100-150 Millionen Menschen zu töten (eigene Schätzung), wenn es zu einer weltweiten Pandemie kommen sollte ohne das eine Therapie oder Impfung zur Verfügung stünde. Die Zahl der Toten wäre somit ein vielfaches größer als zu Zeiten der spanischen Gripppe.
Der Mangel an Intensivbetten in einer solchen Großschadensituation und der zu erwartenden Zusammenbruch der Infrakstrutkur - auch in personeller Hinsicht - würde schlussendlich die Zahl der Opfer im Hochpunkt einer solchen Pandemie explodieren lassen. Zustände wie bei der Hongkong Grippe Ende der 60 er Jahre, bei der die Leichen der Infizierten in den Kellern der Krankenanstalten gestapelt werden mussten, wäre ebenso wieder denkbar.
Im Anhang sind die Ausführungen der CDC zu dem nCoV Ausbruch in China hinterlegt. Diese dürften sowohl für medizinisches Personal als auch Reisende und die Allgemeinbevölkerung von Interesse sein
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Quellen:
1. CDC Atlanta - Hinweise zum nCoV Outbreak
2. Offizielles Statement der chinesischen Gesundheitsbehörden in der die Mensch zu Menschübertragung
 bestätigt wird  Link
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Montag, 13. Januar 2020

China mit neuem Coronavirus outbreak...

Wuhan Fischmarkt als Ausgangspunkt eines neuen Coronavirus
Bildquelle - pixabay
Liebe Freunde des Friedens und der Freiheit,

liebe Freunde der Liebe und des Glücks,
liebe Mitleser,
in China geht ein neues Virus um - genauer gesagt ein Coronavirus. Betroffen sind bisher 41 Personen, die vor allem auf dem Fischmarkt in Wuhan gearbeitet haben. Laut der chinesischen Behörden gibt es 763 Kontaktpersonen und einen Todesfall unter den 41 infizierten Patienten.
Der Todesfall betrifft einen offensichlich multimorbiden Patienten, der scheinbar eine Reihe von Vorerkrankungen besaß. Eine Mensch zu Mensch Übertragung ist bislang nicht berichtet worden.
Damit ist das neue Coronavirus - kurz nCoV - nach SARS im Jahre 2004 und der endemische MERS-CoV-Fälle in Saudi-Arabien - das dritte Coronavirus in der jüngeren Geschichte, welches vor allem Infektionen der Luftwege bis hin zu einer Lungenentzündung zu verursachen scheint.
Anzumerken ist in diesem Zusammenhang, dass von den 763 Kontaktpersonen bislang niemand erkrankt ist. Im Vergleich zum MERS-CoV, wo 3-4 von 10 Infizierten versterben, scheint bei nCoV-Patienten die Letalität im Falle einer Infektion gering zu sein.
Viele Menschen sind im Laufe ihres Lebens schon mit Coronaviren in Kontakt gekommen. Weitere humanpathogene Coronaviren sind 229E (Alpha coronavirus), NL63 (Alpha coronavirus), OC43 (Beta coronavirus). HKU1 (Beta coronavirus)
Diese Viren erzeugen meistens erkältungsähnliche Symtome bei einem Infekt der oberen Atemwege. Das neue Coronavirus (nCoV) hingegen scheint bei alten immungeschwächten oder vorerkrankten Personen leichter die unteren Atemwege zu befallen und dann eine symptomatische Entzündung der Lungen auszulösen.
Eine kausale Behandlung für das nCoV existiert nicht.
Angesichts der bislang geringen Fallzahl und scheinbar niedrigen Letalität scheint eine mediale Panikmache der Sensationspresse derzeit fehl am Platze.
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Donnerstag, 25. Juli 2019

WHO gibt weltweiten Ebola Alarm heraus...


Ebola Isolationskammer - Bildquelle: pixabay

Bereits am 17. Juli 2019 hat die WHO den Ebola Ausbruch m Kongo zur weltweiten Gefahr für die öffentliche Gesundheit erklärt und den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Inzwischen sind mehr als 2500 Personen infiziert worden und mehr als 1800 von diesen verstorben.  

Der WHO Alarm ist ein seltenes Ereignis und erfolgte in der Geschichte bislang erst viermal. Der jetzige WHO Alarm für die Staaten dieser Welt wurde herausgegeben, nachdem in der dicht bevölkerten Stadt Goma, die über einen internationalen Flughafen verfügt ein Ebola Patient identifiziert wurde.

Zuletzt erfolgte ein solcher Alarm seitens der WHO im Rahmen der Ebola Epidemie von 2014 bis 2016 und für den Ausbruch der Zika Virus Erkrankung. In 2014 wurde ebenfalls eine solche Warnung im Rahmen des Wiederauftretens der Kinderlähmung in einigen Ländern herausgegeben.

Erstmalig erfolgt eine solche Warnung für die Weltgesundheit im Jahre 2001 für die H1N1 Pandemie.



Mittwoch, 17. Juli 2019

Seerosen als Lebensretter der Zukunft? // Do Water Lilies save lifes in the future?

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Liebe Freunde der Freiheit und des Friedens,
liebe Freunde der Liebe und des Glücks,
liebe Mitleser,
als ich am Sonntag Mittag aus Solingen nach Düsseldorf zurückkehrte machte ich einen kleinen Ausflug in den Düsseldorfer Volksgarten. Auch wenn die Bundesgartenschauin Düsseldorf bereits mehr als 30 Jahre zurückliegt, so sind auch nach mehr als drei Jahrzehnten immer noch das ein oder andere Relikt von 1987 erhalten geblieben.
Die enorme Blütenpracht des Frühlings ist dabei inzwischen der sommerlichen Pracht der Seerosen gewichen. Die Überreste floraler Pracht, die vor 32 Jahren den Volksgarten in seinem östlichen Anteil rund umd das heutige Haus Deichgraf, existiert haben muss, findet sich auch heute noch in Teilen des Volksgartens wieder. Zusammen mit den inzwischen heimisch gewordenen Kanadagänsen, die große Teile des Geländes erobert haben, leben damals wie heute Enten, Schwäne und Rebhühner im gesamten Parkgelände.
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Jetzt im Juli spaziert dabei mitunter der Nachwuchs der Rebhühner auf den großen Blättern der Seerosen, welche die mehr als drei Jahrzehnte inzwischen im Volksgarten überdauert haben. Seerosen - lateinisch Nymphaea - waren bis Ende des 18 Jahrhunderts lange Zeit Bestandteil mittelalterlicher Medizin. So soll der Genuss der Wurzel den männlichen Teil der Bevölkerung für mehrere Tage impotent machen. Erst vor rund 200 Jahren verschwand die Seerose aus der medizinischen Literatur und erfreut sich Dank der brillianten Kunstwerke von Monets Seerosen weiterhin einer breiten Faszination im kollektiven Gedächtnis der Gesellschaft.
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Nymphaea - sprich Seerosen - gibt es in vielen Farben, egal ob weiss, rosa, gelb oder blau. Die Natur scheint hier nichts ausgelassen zu haben. Im Düsseldorfer Volksgarten finden sich neben Zwergseerosen auch weiße und rosafarbene Arten dieser Hydrophyten - sprich Wassergewächse.
Bemerkenswert finde ich wie wild die Bienen dabei nach Seerosen sind und in den tiefen Blüten zwischen dem Bestäubungsapparat der zwittrigen Pflanzen förmlich auszuflippen scheinen. Ob dies am wohlriechenden Duft dieser Rosen liegen man wissen wir nicht. Schaut man sich die Blüten aber genauer an, so erkannt man in der Tiefe durchaus einen See von Nektar den die Pflanze für ihre Besucher bereitzustellen scheint.
Das Geheimnis der Seerosen ist bis heute ungelöst...
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In Anbetracht des Umstandes, dass Seerosen als Wassergewächs permanent einer mikrobielle Bedrohung beispielsweise durch Pseudomonas - einem Wasserbakterium, dass sich auch in Leitungswasser wiederfindet - ausgesetzt sind - stellte ich mir heute so denn die Frage, wie die Pflanze sich gegen die fortgesetzte bakterielle Bedrohung im Wasser zu Wehr setzt. 
Und siehe da - eine Kurzabfrage in den medizinischen Datenbanken unter den Stichworten: Nymphaea und antiobiotic zeigt, dass Seerosen und ihre Unterarten sehr wahrscheinlich vollkommen zu Unrecht vor 200 Jahren aus der medizinischen Literatur verschwanden.

Seerosenextrakte als Antibiotika der Zukunft?

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A perfect world - Nympheae alba - white water lilly
Denn inzwischen hat man entdeckt, dass beispielsweise Nymphaea nouchali, eine meist bläulich lila wachsende Art der Wasserlilien in der Lage ist das Wachstum von humanpathogen und pflanzenschädlichen Bakterien zu hemmen und zu unterdrücken. In Zeiten wo allein in den USA rund 26000 Menschen jedes Jahr an den Folgen von Infektionen mit multiresistenten Keimen, wie MRSA, VRSA, VRE, VISA, hVISA, ESBL, MDRSP, CRE und anderen multiresistenten Keimen versterben und mehr als 2 Millionen Menschen zum Teil schwer erkranken, ist die Entdeckung neuer Antibiotika von elementarer Bedeutung für die Zukunft der Bekämpfung von Infektionserkrankungen, die heute keiner Therapie mehr zugänglich sind.
Seerosen könnten dabei in Zukunft eine wichtige Quelle der Erkenntnis zur Entdeckung neuer Therapieoptionen bei Infektionen mit multiresistenden Keimen sein. Die vorliegenden Studien weisen auf signifikante antimikrobielle Aktivitäten der Plfanzenextrakte bestimmter Nymphaea Arten hin, deren weitere Erforschung mit Blick auf bislang vorliegende Ergebnisse mehr als nur angebracht erscheint.
Die minimal inhibitorische Konzentration (MIC) von Nymphaea lotus, die für eine antimikrobielle Aktivität gegen beispielsweise MRSA benötigt wird, liegt in der wissenschaftlichen Literatur bei 5-10 mg/l. Das ist verhätlnismäßig viel im Vergleich zu anderen Phytotherapeutika im Bereich der Pflanzenwelt, die bis heute keinen Einlaß in die schulmedizinische Behandlung von Infektionserkrankungen in unseren Breiten gefunden haben. Gleichwohl muss davon ausgegangen werden, dass Seerosenextrakte weiterreichende antimikrobielle Effekte besitzen. Schon heute konnte bei einzelnen Bakteriengattungen eine bessere antimikrobielle Aktivität belegt werden, als für kommerziell verfügbare Antibiotika.
Weitere klinische Studien und Forschung ist erforderlich um das Potential für die Entwicklung zukünftiger neuer Therapieoptionen bei Infektionserkrankungen zu eruieren und zu definieren. Im Idealfall erwächst aus solchen Forschungsaktivitäten eine neue Klasse von Antibiotika, welche auch gegen multiresistente Keime wirkt.
Seerosen sind somit nicht nur einzigartige Kunstwerke der Natur, die in Perfektion nicht nur Bienen entzücken, sondern möglicherweise auch in der Lage dank ihrer Inhaltsstoffe zahlreiche Menschenleben zu retten, so denn es gelingt hier, wie auch bei anderen Kandidaten aus dem Bereich der Phytomedizin, neue Wirkstoffe zu definieren und im Hinblick auf die Anwendung beim Menschen klinisch zu untersuchen.
Neben der Erforschung der antimikrobiellen Aktivität sind hierbei wegen der möglichen Existenz von krebserregenden sekundären Inhaltsstoffen in Pflanzen auch toxikologische und pharmakologische Untersuchungen entsprechender Plfanzenextrakte von nöten.
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Dear friends of freedom and peace,
dear friends of love and happiness,
dear followers,
when I returend last sunday from Solingen to Düsseldorf in Germany I walked through a parc with wonderful water lilies. I asked myself how water lilies are able to survive in such an environment of microbial threats. Until the end of the 18 th century water lilies were mentioned since the middle age in the medicinal books. Since them they are not mentioned anymore in classical medicine of the present as potential therapeutic agents. Like other plants water lilies are able to protect from plantpathogen and human pathogens with antimicrobial substances.
In an era of increasing antibiotic resistance which killes alone 26000 people in the USA by infections of multidrug resistant bacteria and lead to 2 million infections per year by MRSA, VRSA, VRE, VISA, hVISA, and many more multidrug resistant strains of different types of bacteria, new therapeutics are necessary to stop the increasing and devasting effects of a global multidrugresistant bacteria pandemic of historical proportions.
Phytochemicals extracted for example from waterlilies has shown antimicrobial activities against different types of bacteria, like MRSA, Salmonella and many more. Further clinical, pharmacological and toxicological studies are necessary in order to find out if secondary phytochemicals with carcinogenic or toxicological effects are existing.
In the best case science is able to finde new therapeutic options by using the antimicrobial activities of phytochemicals in order to treat lifethreating infections of multidrug resistant bacteria in future.
Water Lilies extracts of Nympheae lotus for example seems to be able to combat microbiological activities of different kinds of bacteria. We need further investigation in order to find out if other water lilies and plants are containing phytochemicals with more potent antimicrobial activities than current existing therapeutic options in medicine.
Thanks for your interest and for your upvotes in advance.
Happy days.
Quellen:
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Freitag, 28. Juni 2019

Vorsicht - Eichenprozessionsspinner! - Thaumetopoea processionea


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Foto und Copyright - Cord Uebermuth


Liebe Freunde des Friedens und der Freiheit,
liebe Freunde der Liebe und des Glücks,
liebe Mitleser,
es ist Sommer, die Sonne scheint und das Leben lacht. So mancher einer freut sich schon aufs Wochenende, auf saftige grüne Wiesen und einen schattigen Platz unter einem Baum. Soweit so gut. Doch es gibt da ein Problem. Dieses Problem ist freilich nicht ganz neu hat aber regional, so auch in NRW und scheinbar besonders in Düsseldorf und anderen Regionen dieses Jahr stark zugenommen.
Ob es daran liegt, dass jedes Jahr inzwischen 65000 Greifvögel, einschliesslich Störche, und mehr als eine viertel Millionen Fledermäuse durch die ach so grünen Windkraftanlagen geschreddert werden oder es wirklich nur die seltener gewordenen Spätfröste im Frühjahr sind, sei dahin gestellt.
Fakt ist - der Eichenprozessionsspinner (EPS - Thaumatopoea processionea) befindet sich bundesweit auf dem Vormarsch und wer nicht aufpasst kann bei Kontakt mit den gemeingefährlichen Brennhaaren der Raube von EPS enorme gesundheitliche Probleme bekommen - dies gilt vor allem,, wenn diese Brennhaare ins Auge gelangen, wo sie sich mit ihren mikroskopisch kleinen Widerhaken ins Augeninnere vorarbeiten können und zu schweren und schlechtterhapierbaren Entzündungszuständen führen, welche das Sehen bedrohen können vor allem, wenn die Hornhaut des menschlichen Auges betroffen sein sollte.
Nicht weniger Pein lösen die starken und juckenden Hautentzündungen aus, welche die Brennhaare dieser Raupe auslösen.

Eichen sollst Du weichen...

...Buchen sollst Du suchen. Dies kann durchaus das Motto sein, nachdem man sich ein Schattenplatz dieses Jahr suchen sollte, so denn man nicht am Ende des Tages eine böse Überraschung erleben will die einem jeglichen Sommerspaß für längere Zeit verderben kann.
Da der Eichenprozessionsspinner in der 5-6 Generation je Exemplar bis zu einer halben Million (!!) Brennhaare entwickeln kann, sollte man tunlichst einen sehr großen Bogen um befallene Eichen machen und diese auch dem Gesundheits- und Gartenamt seiner Region melden. Denn die Entfernung dieser gefährlichen Raupen gehört in Fachhände und bedarf sowohl spezieller Saugvorrichtungen, Schutzanzüge und neben Augenschutz mindestens eines ffp2 Atemschutzes.
Die Inhalation der Brennhaare, die Jahre nach einem Baumbefall noch persistieren können, kann schwere Lungenveränderungen und entsprechende Atembeschwerden verursachen. Kinder sollte man ganz gewiss nicht mit Raupen des EPS spielen lassen. Nur allzu gerne bewerfen sich diese auch schon einmal mit den Raupen, was dann zu schwersten und kaum einer Therapie zugänglichen Keratiden des Auges führen kann, die wegen ihrer mikroskopisch kleinen Widerhhaken immer tiefer eindringenden Brennhaaren der Raupe eine besondere Gefährlichkeit verleihen.
Für die entzündlichen Reaktionen mit dem durch EPS ausgelösten Effekten den Begriff Allergie zu verwenden erscheint mir eher eine Verharmlosung der ernst zunehmenden Gefahren, welche durch die Brennhaare des EPS verursacht werden können.
Befallene und kontaminierte Kleidung die auf Grund des unachtsamen Umganges im Bereich von mit EPS befallenen Arealen zustande kam, sollte nach Möglichkeit nicht mehr verwendet werden, da es aussichtslos erscheint die Breenhaare der Raupen aus dieser wieder entfernen zu können.
Wer also keine böse Überraschung beim Aufsuchen eines schattigen Platzes erleben will, der sollte inzwischen um Eichen einen großen Bogen machen, ansonsten läuft man Gefahr wenig Spaß an dem mediterranen Klima zu haben...
In diesem Sinne,
bleibt gesund und munter und genießt den schönen Sommer...
Quellen:

Mittwoch, 5. Juni 2019

Ebola Krise im Kongo - eine Seuche kehrt zurück!


Bildquelle: CDC

Liebe Freunde des Friedens und der Freiheit,
liebe Freunde der Liebe und des Glücks,
liebe Follower,
inzwischen ist es fast sechs Jahr her, dass der Ausbruch von Ebola in Westafrika, dem bis heute größten Ebola Schadensereignis in der Geschichte der Menschheit, die Welt in Atem hielt. Seit Mai 2017 ist das Ebolavirus in Form des Zaire Virus in Zentralafrika erneut am wüten und hat inzwischen mehr als 2000 Menschen infiziert. Allein mehr als 100 Mitarbeiter im Gesundheitssystem kamen dabei selber zu Tode.
Das die Seuche die im Kongo wütet sich nicht bereits weiter ausgebreitet hat mag daran liegen, dass man mittels des einstmals in Deutschland - genauer gesagt in Marburg entwickelten und später in Hamburg erfolgreich getesteten rVSV-ZEBOV Lebendimpfstoffes, der später über Kanada in die Hand des Pharmariesen Merck gelangte, inzwischen mehr als 129000 Kontaktpersonen präventiv geimpft hat.
Doch wegen der zunehmenden Zahl an Todesfällen unter den Bediensteten des Gesundheitswesens sind in Teilen Kongos nun die Schwestern, die massgeblich für die Impfung der vor allem durch Ebola betroffenen Kinder zuständig sind in den Streik getreten. Dies erschwert die Präventivstrategie der WHO zur Eindämmung erheblich und begünstigt ein weiteres Ausbreiten der totbringenden Seuche, deren Sterblichkeit immer noch bei über 67 Prozent. Dies bedeutet, dass mehr als 1187 Personen inzwischen durch das Ebola Zaire Virus infizierten Personen verstorben sind.
Sollte es dem Virus gelingen sich in Zeiten des globalen Flugverkehrs in die Metropolen der Welt auszubreiten, dann könnte es zu einem weltweiten Großschadensereignis von historischem Ausmaß kommen.
Für Europa gelten der Flughafen von Paris und London als potentielle Einfallspforten für Seuchen aus Zentralafrika - von dort aus können sie innerhalb kürzester Zeit dann auch nach Deutschland - allem voran nach Frankfurt und Düsseldorf gelangen.
Auch wenn Impfstoffe inzwischen entwickelt wurden und werden, so ist eine kausale Therapie einer Ebolainfektion bis heute nicht möglich und beschränken sich allenfalls auf experimentelle Ansätze.
Die WHO diskutiert inzwischen den Einsatz eines zweiten von Johnson und Johnson entwickelten ZEBOV Impfstoffes, der allerdings zweimal im Abstand von 60 Tagen appliziert werden muss und somit für zeitnahe Präventionsmassnahmen eher ungeeignet ist.
Ob die Lage im Kongo bereits ausser Kontrolle geraten ist, läßt sich von dieser Stelle aus nur schwer beurteilen. Der schnelle Anstieg der bestätigten Infektionen seit Mai weist freilich darauf hin, dass die offiziellen Stellen nicht mehr Herr der Lage sind und Ebola sich anschickt sich von einer Endemie im Kongo zu einer weltweiten Pandemie zu entwickeln.
Einen Quellennachweis finden Sie in dem auf  steemit erschienen Beitrag:

Samstag, 26. Januar 2019

Zaire Ebola Virus erstmals in Fledermäusen nachgewiesen

Liberia warnt offiziell die Bevölkerung vor den Kontakt mit Fledermäusen, da erstmals das Zaire Ebola Virus, welches für die Ebola Endemie in 2016 in Westafrika verantwortlich war in Fledermäusen der Gattung Miniopterus inflatus (engl.: greater long fingered bats)  in Nimba County des Landes nachgewiesen werden konnte.

Great longer fing bat - Fledermaus - Quelle: Joxerra Aihartza

Wie die New York Times berichtet, sind dies die Ergebnisse vorläufiger wissenschaftlicher Untersuchungen. Auf Grund des Risikos einer Tier-zu-Mensch Übertragung wird der Bevölkerung in Afrika empfohlen Höhlen und Minen zu meiden. Ebenso wird vom Verzehr der Tiere abgeraten.

Der in Miniopterus inflatus nachgewiesene Ebola Virus Typ ist gegenwärtig verantwortlich für den seit 2018 begonnenen Ausbruch in der Demokratischen Republik von Kongo in Zentralafrika, der ebenfalls bei der Ebola-Endemie von 2014 bis 2016 in Liberia angetroffen wurde. Die Ergebnisse weiterer molekular genetischer Untersuchungen des Ebola Virus zur weiteren Differenzierung  stehen noch aus, sind aber laut Aussage der Wissenschaftler soweit fortgeschritten, dass das gefundene Ebolavirus in den Fledermäusen dem Zaire Ebola Stamm zugeordnet werden konnte.

Möglicherweise stellt Miniopterus inflatus das Wildreservoir für den Ebola Ausbruch in Westafrika vor vier Jahren dar, bei dem der erste Indexpatient, ein kleiner Junge in Guinea, wo die Fledermaus in den Wäldern, Höhlen und Minen ebenso heimisch ist, sich infiziert hat.

Quellennachweis:

https://www.nytimes.com/2019/01/24/health/ebola-bat-liberia-epidemic.html
https://www.eurekalert.org/pub_releases/2019-01/cums-sde012319.php