Montag, 11. Mai 2015

MERS-Corona Virus - die Case Fatality Rate steigt auf 43.56 Prozent...

Die Zahl der Todesopfer durch das MERS-Corona Virus (MERS-CoV) steigt weiter an. Seit Ausbruch der Epidemie, die vor allem im Nahen Osten zahlreiche Opfer bereits gefordert hat, sind bei 987 bestätigten MERS-CoV Infektionsfällen 430 Menschen verstorben.

Derzeit sind 5 aktive Erkrankungsfälle durch das Virus bekannt. Die Case Fatality Rate liegt somit bei 43.56 Prozent und damit deutlich höher als zu Beginn der ersten Erkrankungsfälle vor knapp 3 Jahren.

Zum Wochenende wurden drei neue Infektionsfälle bekannt, von denen inzwischen 1 Patient verstorben ist.



Donnerstag, 30. April 2015

Ebola - WHO mit Safer Sex Warnung...

Bislang galt es als erwiesen, das Ebola-Viren im Samen des Mannes rund 3 Monate lang nachgewiesen können. Doch es gibt nun neue Hinweise, dass das Ebola-Virus wesentlich länger in Körperflüssigkeiten ehemals infizierter Patienten zu überleben scheint.

Daher spricht die WHO eine Warnung vor Sex mit ehemals Ebola-Infizierten aus. Denn bei einem ehemaligen Ebola-Patienten konnten Viren des Ebola-Virus selbst 6 Monate nach durchgemachter Infektion nachgewiesen werden.


Dienstag, 14. April 2015

Ägypten - drastischer Anstieg der H5N1-Infektionen...

In keinem anderen Land der Welt breitet sich derzeit das H5N1-Virus schneller aus als in Ägypten.

Bei dem Virusstamm in Ägypten handelt es sich um die Klade 2.2.1 des H5N1-Virus.

Wie die ECDC berichtet wurden bis 6 April 2015 134 neue humane H5N1-Infektionsfälle für das Jahr 2015 bislang bekannt. 38 davon endeten tödlich. Die Zahl der Infektionsfälle steigt seit November letzten Jahres im Land am Nil kontinuierlich.

Seit dem Jahre 2006 wurden insgesamt 336 H5N1-Infektionsfälle offiziell an die WHO aus Ägypten gemeldet. Beobachter machen die relativ kalte Witterung in Ägypten für die diesjährige starke Ausbreitung des H5N1-Virus verantwortlich, welche ein Überleben infektiöser Viruspartikel in der Umgebung von Geflügel begünstigen soll.

Die Case fatality rate liegt bei derzeit 28 Prozent - sprich rund 1/3 aller Infizierten verstirbt an den Folgen der H5N1-Infektion. 60 Prozent der Infektionsfälle betreffen Frauen. 



Montag, 13. April 2015

China - H7N9 Opferzahlen steigen weiter an...

In China steigt die Zahl der Opfer durch das H7N9-Virus weiter an. Demnach gibt es 10 neue Fälle einer humanen H7N9 Infektion. Alle 10 Patienten sollen an den Folgen der H7N9-Infektion verstorben sein.

Die Fälle traten in der Zhejiang Provinz auf. Seit 2013 wurden in China 654 H7N9 Infektionen offiziell bekannt. Allein in 2015 starben 27 Menschen an den Folgen einer H7N9-Infektion. Wie hoch die Dunkelziffer ist, bleibt weiter unklar.

https://flutrackers.com/forum/forum/china-h7n9-outbreak-tracking/143874-flutrackers-2013-15-human-case-list-of-provincial-ministry-of-health-government-confirmed-influenza-a-h7n9-cases-with-links

Hongkong hat hingegen, nach dem Import eines H7N9-Falls die Risikoeinschätzung von Serious auf Alert zurückgenommen, nach dem in der Metropole zuletzt keine neuen Erkrankungsfälle bekannt wurden.

Bislang scheint es keine Mensch zu Mensch Übertragung zu geben, so dass eine weltweite Ausbreitung derzeit nur eine geringe Wahrscheinlichkeit. Sollte es jedoch zu einer Mensch zu Mensch Übertragung kommen, so wäre eine weitweite Pandemie in der Folgezeit zu diskutieren.


Mittwoch, 11. März 2015

China - weiter zunehmende Zahl an H7N9-Infektionen...

In China ist die Zahl der H7N9-Infektionen offiziell auf 618 Fälle angestiegen. In den letzten 5 Wochen kamen bis zum 25. Februar 2015 19 Neuinfektionen beim Menschen in China dazu - darunter 13 Männer und 6 Frauen im Alter zwischen 3 und 76 Jahren. 

Drei der 19 Neuinfektionen sind inwischen verstorben, zwei weitere Infektionsfälle befinden sich immer noch in einem gesundheitlich kritischen Zustand. Von den bislang bekannten 618 Infektionsfällen entfallen 181 auf die Provinz Guangdong und 167 Infektionsfälle auf die Provinz Zhejiang.

http://www.info.gov.hk/gia/general/201503/09/P201503090828.htm

Die Provinz Guangdong gilt als Hochrisikogebiet für die Entstehung von Pandemieviren. Dies ist auf die dortigen Lebensumstände zurück zu führen, bei denen oftmals ein enger Kontakt zwischen der Bevölkerung und Schweinen besteht. Der nahe Kontakt zu Schweinen ermöglicht es Influenza Viren neue humanpathogene Viren mit Pandemiepotential zu entwickeln. Der Anstieg der Fallzahlen in der Provinz Guangdong lässt auf eine zunehmende Gefahr für die Entstehung eines pandemischen H7N9-Virus schliessen.

H5N1 - neue Todesfälle in Ägypten

Die Zahl der H5N1-Infektionsfälle in Ägypten scheint in diesem Jahr weiter anzusteigen. Bislang wurden offiziell 38 Infektionsfälle bekannt, von denen 13 bzw. 15 Menschen verstarben.

http://www.thecairopost.com/news/140629/news/egypts-bird-flu-death-toll-rises-to-13-in-2015-health-ministry

http://www.egyptindependent.com/news/egypt-bird-flu-death-toll-reaches-15-2015

Bislang verstarben 37.4 Prozent aller in Ägypten mit dem H5N1-Virus infizierten Patienten. Bei der chinesischen Variante des H5N1-Virus liegt die Sterblichkeit bei 55 Prozent aller Infizierten.

Freitag, 27. Februar 2015

Studie - Favipiravir in der Behandlung von Ebola Patienten.

Eine kleine Studie, welche von Ärzte ohne Grenzen durchgeführt wurde weist auf einen möglichen Therapieeffekt bei Ebola-Patienten mit nur moderater Viruslast und nur geringen oder fehlendem Organbefall innerer Organe.

Dieser Therapieeffekt schein den vorläufigen Daten zufolge bei hoher Viruslast und bereits schweren Schäden innerer Organe offenbar zu fehlen.

In der Gruppe mit geringer oder moderater Viruslast ohne ausgedehnten Organbefall konnte im Vergleich zur Kontrollgruppe, die Sterblichkeit von 30 Prozent auf 15 Prozent gesenkt werden.